Artikel 3 - Una variedad de cosas infinitas - Kopfkarussel wenn man einer Rechtspopulistin zuhört
Im Video spricht Frau Ayuso, eine spanische Politikerin der Partido Popular (PP), also der Volkspartei, von vielen Dingen, anders gesagt, una variedad de cosas infinitas. Spanien ist in Gebiete geteilt, welche gewisse administrative Kompetenzen, Gesetzgebungsbefugnisse und Vollzugsrechte besitzen. Diese werden Comunidades Autónomas genannt. Isabel Díaz Ayuso ist seit 2019 Präsidentin der Regionalregierung der Comunidad Autónoma de Madrid. Mit Slogans wie "Kommunismus oder Freiheit" drückt sie gerne mal aufs populistische Gaspedal und kann gut und gerne dem starken Rechtsaußenflügel der PP zugerechnet werden.
Mit ihrer Rhetorik scheint sie Erfolg gehabt zu haben. Doch zu welchem Preis? Ein Herabrutschen auf ein derartiges Niveau erschwert jede Diskussion und teilt die Lager durch unüberbrückbare "Schluchten".
Das einführende Video wurde zufällig ausgesucht nach einer YouTube Suche mit den Stichworten "Ayuso charla radio". Darin sagt sie folgendes: Es una transformación de libro. Que antes hemos visto en otros grandes países pujantes como fue Argentina donde lo que hicieron fue una transformación a todos los niveles. Haciendo que los ciudadanos se fueran empobreciendo masivamente para depender directamente del Estado. Para que ese ambiente donde la sociedad está anestesiada y por tanto pierde la ilusión, las ganas, el incentivo. Sea lo que sea.
Lo que lo colma todo a la vez, lo hicieron con las propias instituciones, lo hicieron con el estado derecho, lo han hecho con todo de manera que el país olvide de dónde vino y ahora mismo esté entregado a lo siguiente.
Ayer, por ejemplo cuando se veía cuando se han visto las opiniones acerca del magnífico vídeo del Real Madrid, que yo, vamos, me parece no sólo un vídeo fantástico sino, que creo que el equipo de comunicación y documentación del Real Madrid debería seguir trabajando ahora que está tan de moda la memoria histórica pues vamos a recordar un poco.
Que ha sucedido, no te das cuenta porque es realmente, es una metáfora de todo lo que ocurre con el nacionalismo. Primero montáis un negociado, os pillan entonces, os hacéis los víctimas, os vuelven a pillar entonces tiramos del franco modin y cuando la hemeroteca os recuerda cómo son las cosas salen ciudadanos, salieron algunos ayer, vecinos en Barcelona creo, que era negando, la mayor no, no puede ser, eso es mentiras. Es que, al final el nacionalismo, el nacionalismo ha conseguido como ocurre muchas partes de España, que el odio fabricado sea más fuerte que la razón.
Y yo puedo entender que los padres quieran que sus hijos cuando sean mayores voten hacia un lado o hacia el otro como uno decía en su casa pero no es quien, un profesor, ni una administración, ni un político no es quien para utilizar cualquier medio para una causa política porque entonces nos pasará lo que está precisamente en aquella Cataluña que antaño la conocimos de una manera y hoy ya está entregada la causa. Una causa esa ya el pueblo trabaja para el gobernante. Ya trabaja para un proyecto político cuando ya se pierde. Eso es perder dignidad porque los políticos estamos para que se nos exija, para que se nos critique y para hacer las cosas con transparencia. El fin no justifica los medios en una democracia liberal.
Cuando ya está todo al servicio de la causa cuando ya, Yolanda Díaz es una mujer que vive en una casa de 443 metros cuadrados, pagados por todos los españoles, se permite hablar de según qué historias de la vivienda, pactada con Bildu, que es inmoral o bueno cuando vemos lo que pasa y ya da igual porque lo único que hay que evitar que gobierne el PP. Ya entramos en ese estado en ese estado de indignidad en el que los ciudadanos Se entregan a la política
Es ist zugegeben schwierig ohne die Gesamtaussage zu betrachten, nur aus den gegebenen Wortfetzen zu beurteilen. Dennoch ist der Wandel in den Themen, die Frau Ayuso durchjagt, durchaus schwindelerregend. Die Weltreise beginnt bei einer Beschreibung der Untergangstransformation, sogar wie es im Buche stehe. Ein anderes Land, zu einer anderen Zeit mit einer völlig unterschiedlichen Geschichte wird zunächst herangezogen. Argentinien ist als ehemalige Kolonie dem spanischen Publikum sehr bekannt und ebenfalls dessen politische Instabilität. Aber sie kennt diese Transformation. Es ist scheinbar ein Standarduntergangsszenario wie es im Buche steht. Warum dieser Vergleich, nicht ganz ersichtlich. Vergisst man doch gerne, dass keine der ehemaligen spanischen Kolonien jemals politisch und gesellschaftlich stabil war. So wirft sie erst einmal eine Verschwörungstheorie in den Raum. Scheinbar gab oder gibt es dort in Argentinien den großen Plan alle arm zu machen, um an den Staat zu binden. Eine wilde Behauptung, aber die Heraufbeschwörung der Kommunismusgespensts ist allemal einfacher als die komplexen Vorgänge eines sozialen oder wirtschaftlichen Untergangs zu erklären. Ein abschließendes Seisdrum markiert den Fetzencharakter ihrer Aussagen.
Es wird danach kurz der Untergang der Demokratie und des Rechtsstaats erwähnt. Von ihnen, wer aber ihnen ist, ist ungenau. Das ist ähnlich jeder Verschwörungstheorie, es wird nichts genaues genannt, aber irgendjemand steckt wohl dahinter.
Dann ein dazu passenden Beispiel, gezuckert mit madrillenischem Lokalpatriotimus, Lob und ein süffisanter Scherz über die Erinnerungskultur und den spanischen Faschismus Francos. Das Beispiel bezieht sich auf die Rivalität zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid. In diesem Fall handelt es sich um eine gegenseitige Schuldzuschiebung der beiden Vereine, wer der Verein Francos war. Es ist beeindruckend entweder, welch gewaltigen Stellenwert der Fußball in Spanien haben muss oder welch gewaltiges Potential der Fußball zur Polarisierung verfügt, wenn eine Politikerin diesen für ihre Argumentation bemüht um den Untergang der Insitutionen zu erklären. Sie macht sich lustig über Erinnerung und erinnert selbst nach ihrer eigenen Auffassung. Dazu deckt sie nach eigenen Worten eine versteckte Realität auf, derer sich niemand bewusst werden konnte, weil sie versteckt sei. Ayuso erleuchtet und führt aus diesem dunklen Versteck heraus. Damit stellt sie sich als Retterin und wilde Befreierin dar.
Geradezu abstrus erscheint dann der Vergleich mit Katalonien. Hier spricht sie von Francomodin. In Deutschland würde man sagen "Nazipeitsche", holt sie aber selbst doch bei jeder Gelegenheit heraus um sich als Opfer der Basken oder Katalanen darzustellen. Es ist wirklich kein bisschen Annährungswillen oder Bereitschaft zur Kommunikation bei dieser Person erkennbar. Sie erklärt das ganze am Fußballskandal, bei dem angeblich Barcelona Schiedsrichter bestochen habe. Als Ablenkungsmanöver schiebt Barcelona das Argument ein, dass Madrid die Mannschaft Francos sei. Was wohl auch so ist, aber mit dem Betrug ihrerseits ja nichts zu tun hat. Die Argumentation Barcelonas macht zwar keinen wirklichen Sinn, aber dass eine hohe Politikerin ihre politische Argumentation auf den Streitigkeiten zweier Fußballmannschaften aufbaut ist so absurd, dass es einer Verstehen-Sie-Spaß Episode gleicht.
Völlig widersprüchlich dann sogar die Aussage, dass Hass jeglichen Verstand ausschaltet. Jede Form von nicht spanischem Nationalismus wird als falsch dargestellt. Fragt sich doch, wie jemand der dem Kastillischem so fröhnt, jeden nicht spanischen Nationalismus so ablehnen kann. Geht der Vereinheitlichungsdruck doch von Madrid in die Regionen aus. Die Regionen wollen nicht Madrid katalanisch machen, aber Madrid die Regionen gleichschalten.
Nach dieser wilden Fahrt durch verschiedenste Untergangsszenarien, holt sie aber zum krönenden Abschluss aus. Ein persönlicher Angriff auf die spanische Wirtschaftsministerin Yolanda Diaz. Die Anzahl der Quadratmeter ihres Hauses wird als Vergleichsindikator nun ebenfalls für den Untergang des Rechtsstaats herangezogen. Es fragt sich warum sie so etwas weiß und sogar auswendig. Der Hass dem politischen Gegener gegenüber muss wohl sehr tief sitzen. Als abschließende Darstellung der Ungerechtigkeit, dass ihre Wohnung sogar von hart arbeitenden Spaniern bezahlt wurde. Allein schon der Schwenk und die scheinbare Verbindung von allem, von Katalonien zu Yolanda Diaz ist atemberaubend. Schafft sie es doch noch im gleichen Interview ein Gesetz, la ley de vivienda, die hauptsächlich dem Zweck der Eindämmung der Immobilienspekulation und Ausbeutung dient, miteinzubringen. Mit diesem Gesetz wird übrigends niemand in der Anzahl der Quadratmeter seines Hauses beschränkt. Nicht nur das, sondern sogar Bildu bringt sie noch. Ihren persönlichen Francomodin. Die Zusammenarbeit mit der baskischen, demokratischen Partei Bildu sei demnach unmoralisch. Wem die Moraldefinition obliegt bleibt fraglich. Ganz am Ende wird noch eine Art trumpsche Verschwörungsideologie erzählt. Demnach ist die Bevölkerung schon so manipuliert, dass PP einfach gar nicht mehr am politischen Wettkampf teilnehmen könne und alle gegen sie seien.